
Apollo entbindet Asclepios per Kaiserschnitt von seiner Mutter Coronis
Alessandro Benedetti 1549
In Deutschland kommen bis zu vierzig Prozent aller Babys durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. Ob medizinisch notwendig oder nicht, für die Kinder bleibt er – genau wie für die Mütter – oft nicht ohne Folgen.
In meiner Praxis habe ich sehr viele Babys und Kinder behandelt, die durch Kaiserschnitt entbunden wurden. Vielen ist eines gemeinsam: sie versuchen über lange Zeit unbewußt, eine "normale" Geburt nachzuerleben. Nicht umsonst hat die Natur es so eingerichtet, daß der Körper eines Kindes sich langsam aus dem Leib der Mutter "herausdreht", den neuen Lebensraum relativ langsam betritt, von der "Wehenmassage" der Mama begleitet. Wie sicher fühlt sich diese Geburt an!
Beim Kaiserschnitt dagegen: helles, gleißendes OP-Licht, schnelle Bewegungen, viele Stimmen, Hektik usw. Vielleicht dann noch Intensivbehandlungen und Trennung von der Mutter.
Ein Kind, das so oder ähnlich auf die Welt kam, sollte sanft nachbehandelt werden, die Erfahrung einer "richtigen" Geburt jedenfalls ansatzweise erleben. Und sich versöhnter fühlen, wie die Mutter auch.
Auch hier hat sich die Cranio-Sacrale Therapie in Verbindung mit der Emotionellen Ersten Hilfe und den Bach-Blüten bestens bewährt.

