Kaum etwas berührt uns so tief wie das Schreien eines Babys. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, warum das Baby schreit. Tut es das sehr oft, beginnt ein Kreislauf für die Eltern, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt, besonders wenn das Kind organisch gesund ist. In meiner Schreiambulanz arbeite ich seit 2004 erfolgreich mit dieser Problematik, indem ich die sanfte Cranio-Sacral-Therapie, Bach-Blüten und die Emotionelle Erste Hilfe anwende.
Die Emotionelle Erste Hilfe setzt sich aus den Komponenten der Psychotherapie und sanften Körperarbeit zusammen und wird als Kurzzeittherapie verstanden. Sie richtet sich an Familien mit Säuglingen in akuten Notsituationen, z. B. nach traumatischen Geburten (Einleitung, Geburtszange, Saugglocke, Kaiserschnitt, lange Geburtsdauer oder sehr schnelle Geburt), operativen Eingriffen sowie nach längeren Trennungen von Mutter und Kind. Auch bei Stillproblemen ist sie angezeigt.
Die Wurzeln der Arbeit gehen auf die Säuglingsforschungen des Arztes und Naturforschers Wilhelm Reich (1898 − 1957) und seiner Tochter Eva Reich zurück. Der Psychologe Thomas Harms entwickelte sie weiter und gründete in Berlin 1993 die erste "Schreiambulanz".
Einsatzgebiete:
Babys mit Schlaf- und Stillproblemen
Unruhige, verspannte (sich überstreckende)
und häufig schreiende Babys
Nach Geburtstraumen (Kaiserschnitt, Saugglocke,
Zange, Operationen)
Babys, die kein Interesse an ihrer
Umwelt zeigen und keinen Kontakt aufnehmen
Eltern mit chronischer Erschöpfung
Eltern, die den Kontakt zu ihrem Kind verlieren.

